Gold­ma­rie, *2019

Gold­ma­rie über­nah­men wir zusam­men mit 24 wei­te­ren Tie­ren vom Tier­schutz­ver­ein Mün­chen e.V. aus dem Not­fall Isma­ning. Die Tie­re leb­ten bei einem Ver­meh­rer auf engem Raum in Grup­pen von einem unk­as­trier­ten Bock, meh­re­ren Weib­chen und deren Nach­wuchs. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Weib­chen am lau­fen­den Band träch­tig waren und schon vie­le Jung­tie­re zur Welt gebracht haben. 

Gold­ma­rie ist eine Glatt­haar-Dame mit aus­ge­spro­chen schö­ner gol­de­ner Fell­far­be. Sie war sehr selbst­be­wusst und neu­gie­rig, oft lag sie mit­ten im Gehe­ge. In der Grup­pe bean­spruch­te sie das größ­te Haus für sich, da wur­de schon mal jemand aus dem Weg geschubst. Auch wenn es ums Fut­ter ging sorg­te „Gol­die“ dafür, dass sie vom Salat genug abbe­kam. Sie hat­te auf­grund ihrer Vor­ge­schich­te noch gro­ße Ängs­te nicht aus­rei­chend abzubekommen.

Am 13.11.2020 hat Gold­ma­rie vier Babys gebo­ren. Eines der Babys, ein sehr gro­ßes wei­ßes, Gold­ta­ler, kam als Ster­nen­kind zur Welt. Ein zwei­tes starb noch am ers­ten Lebens­tag. Das drit­te Baby, Däu­me­lin­chen, war sehr klein und zier­lich, um sein Über­le­ben haben zwei Tage gekämpft, aber lei­der konn­ten wir sie nicht ret­ten. Nur das Mädel Gre­tel hat über­lebt. Sie ent­wi­ckelt sich präch­tig und wird von ihrer Mama sehr lie­be­voll umsorgt.

Gold­ma­rie ist ein Satin-Meer­schwein­chen. Die Gefahr der Erkran­kung an Osteo­dys­tro­phie ist bei Satin­trä­gern zwar gege­ben, aber nur in weni­gen Fäl­len bricht die­se auch aus.

Gold­ma­rie durf­te gemein­sam mit ihrer Toch­ter Gre­tel an einen tol­len Platz umzie­hen. In einem geräu­mi­gen Gehe­ge wur­den die bei­den von einem jun­gen Kas­tra­ten und einem Mädel erwar­tet. Gold­ma­rie hat sofort den Chef­pos­ten für sich bean­sprucht und ohne gro­ßen Wider­spruch erhal­ten. Das Quar­tett ist nun voll­stän­dig und wird von sei­nen Men­schen bes­tens umsorgt. Die bei­den Töch­ter in der Fami­lie sind beson­ders freund­lich und ver­ständ­nis­voll. Es wird Gold­ma­rie und ihrer Toch­ter dort nie wie­der an etwas fehlen.

Vie­len Dank, lie­be Fami­lie H., dass ihr zwei Heu­wus­ler in Eure Fami­lie auf­ge­nom­men habt.