Leni, *ca. 2015

Leni191021102Die hüb­sche drei-far­bi­ge Roset­ten­da­me ist auf der Suche nach einem neu­en Zuhau­se, weil sie als letz­tes ver­blie­be­nes Tier im vor­he­ri­gen Zuhau­se nicht län­ger allei­ne blei­ben soll. Wir haben Sie am 21.10.2019 bei uns aufgenommen.

Men­schen gegen­über zeig­te sie kei­ne Scheu. Sie saß vor­ne am Gehe­ge und beob­ach­te­te was um sie her­um los ist. Kuschel­rol­len sind ihr Lieb­lings­platz, aber wenn es was zum Fut­tern gibt, war sie sofort zur Stel­le. Auf der Pfle­ge­stel­le hat­ten wir sie zunächst mit Bla­cky und Leia ver­ge­sell­schaf­tet, was gar nicht so ein­fach war. Gegen zu for­sche Annä­he­rungs­ver­su­che von ande­ren Mädels wehr­te sie sich vehe­ment. Spä­ter leb­te sie auf der Pfle­ge­stel­le mit Leia und dem Kas­tra­ten Niko zusam­men. Die zwei­te Ver­ge­sell­schaf­tung war dies­mal ein Kin­der­spiel. Das Trio ver­stand sich gut.

Nun durf­te sie gemein­sam mit Leia zu Loisl aus­zie­hen. Der arme älte­re Kas­trat hat­te in letz­ter Zeit Pech. Zuerst war sein Mädel plötz­lich ver­stor­ben, dann muss­te er Hals über Kopf aus sei­nem geräu­mi­gen Bereich im Pfer­de­stall aus­zie­hen, denn dort waren Wan­der­rat­ten ein­ge­zo­gen. Doch es hat sich alles gut für ihn ent­wi­ckelt: Ein groß­zü­gi­ger Eigen­bau wur­de für ihn gezim­mert. Damit er sich dort auch wohl­fühlt, wur­de extra Fleece­hal­tung ein­ge­führt. In einer Box in der Ecke gibt es aber einen Ein­streu­be­reich, der auch ver­grö­ßert wer­den kann, je nach­dem wie es den Tier­chen gefällt. Nun durf­ten auch gleich zwei neue Damen in sein neu­es Reich ein­zie­hen: Leni und Leia. Sie haben sich sofort gut ver­stan­den. Allen drei­en ist so viel Platz noch gar nicht geheu­er, da quet­schen sie sich lie­ber zusam­men in ein Häus­chen. Er wer­den natür­lich noch wei­te­re Unter­stän­de gebas­telt und vor­erst gibt es noch ein paar Hand­tu­ch­e­cken und eini­ge Papp­häu­ser. Ja, so ein Spon­tan­zug zur Weih­nachts­zeit dau­ert eben noch etwas.

Vie­len Dank Fami­lie L., dass ihr zwei Heu­wus­ler bei euch auf­nehmt und ihnen ein so schö­nes Zuhau­se schenkt.