Elbe, *ca. Okto­ber 2019

Elbe200124Elbe haben wir am 23.01.20 zusam­men mit wei­te­ren 35 Meer­schwein­chen aus schlech­ter Hal­tung über­nom­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem Not­fall fin­den Sie hier.

Elbe hat­te am rech­ten Nasen­rü­cken einen Pilz­be­fall, wel­cher in der Zwi­schen­zeit voll­stän­dig abge­heilt ist. Bei vie­len Tie­ren wur­de neben Haar­lings­be­fall auch Sar­kop­tes-Räu­de dia­gnos­ti­ziert. Da alle zusam­men in einem Stall saßen, wur­den auch Tie­re ohne ersicht­li­che Para­si­ten auf­grund mög­li­chem Infek­ti­ons­ri­si­ko pro­phy­lak­tisch behandelt.

Bei Elbe wur­de lei­der eine Herz­ryth­mus­stö­rung dia­gnos­ti­ziert. Als wir sie aus dem Elend hol­ten, war ihr Fell total abge­fres­sen, stumpf und glanz­los. Dank gutem, vit­amin­rei­chen Fut­ter, ist aus dem noch vor 3 Wochen arm­see­li­gen Hascherl eine hüb­sche Schwei­ne­da­me gewor­den. Nach­dem sich beim Ultra­schall glück­li­cher­wei­se her­aus­stell­te, dass Elbe nicht träch­tig ist, stand einem Aus­zug ins neue Zuhau­se nichts mehr im Weg.

Bei Kers­tin, im schö­nen Vor­al­pen­raum, wur­de ein wei­te­res Mädel gesucht. Die Wahl fiel auf eines der herz­kran­ken Mädels, doch nach kur­zer Bera­tung durf­ten dann sogar bei­de ein­zie­hen: Isar und Elbe. Die bei­den herz­kran­ken Meer­lis hin­gen sehr anein­an­der. Immer saßen sie gemein­sam im Häus­chen, auch beim Fres­sen hin­gen sie immer dicht beieinander.

Die Ver­ge­sell­schaf­tung im 9 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gehe­ge hat uns sehr über­rascht. Eigent­lich haben wir damit gerech­net, dass die bei­den klei­nen Mädels sich ein Ver­steck aus­su­chen und dar­in blei­ben. Aber sie haben sich sofort hei­misch gefühlt bei den erwach­se­nen Tie­ren. Der Kas­trat Glenn, auch von den Heu­wus­lern, hat sich rie­sig gefreut über zwei wei­te­re Mädel, stolz ist er durchs Gehe­ge mar­schiert, die Mädels hin­ter­her. Nel­ly, eine Ex-Heu­wus­le­rin, hat ihre Chef­po­si­ti­on unter­stri­chen, aber nach­dem kein Wider­stand kam, war das auch unspek­ta­ku­lär. Fina, das 5jährige Mädel, hält sich aus dem gan­zen lie­ber raus und sitzt wei­ter in ihrem Heuversteck.

Dan­ke lie­be Kers­tin, dass du dich der herz­kran­ken Not­fell­chen ange­nom­men hast und ihnen ein so wun­der­ba­res Zuhau­se schenkst.