Sarai, *10.05.2017

Sarai19062301Sarai kam mit Tabi­tha aus kata­stro­pha­ler Hal­tung zu uns. Sie wur­de für Kin­der ange­schafft, zusam­men mit einem wei­te­ren Mädel in einen 80 cm klei­nen Käfig mit einem win­zi­gen Haus gesteckt. Letzt­end­lich lies das Inter­es­se nach, die Kin­der hat­ten "kei­nen Bock mehr" auf die Tiere.

Dem­entspre­chend sah der Käfig auch aus. Der ein­zi­ge der noch gro­ßes Inter­es­se an den Tie­ren zeig­te war der Hund der Fami­lie. Er hat­te die Meer­schwein­chen offen­sicht­lich zum Fres­sen ger­ne und hing per­ma­nent vor dem Käfig und schlug mit den Pfo­ten ans Git­ter, was die Meer­schwein­chen in vol­le Panik versetzte.

Die hüb­sche Roset­te hat in ihrem Leben schon sehr viel Pech: Sie wur­de mit Herrn Twix schon zwei­mal ver­mit­telt. Lei­der kam sie am 16.06.2019 erneut zu uns zurück. Zunächst leb­te Sarai bei uns auf der Pfle­ge­stel­le mit Herrn Twix zusam­men. Bei­de fan­den im August 2018 ein neu­es Zuhau­se. Aber nach nur 4 Mona­ten wur­den sie wie­der an uns zurück­ge­ge­ben. Die Fami­lie zog um und für das Gehe­ge der Meer­schwein­chen fand man im neu­en Zuhau­se nicht mehr genü­gend Platz.

Es fand sich sehr schnell wie­der ein neu­es Zuhau­se. Sie durf­te mit ihrem Part­ner zum Meer­schwein­chen-Mädel Her­mi­ne, die aus einem eins­tig glück­li­chen Trio allei­ne zurück­ge­blie­ben war. Die drei ver­stan­den sich gut und lieb­ten im Som­mer das gro­ße Gar­ten­ge­he­ge. Doch als Her­mi­ne nun ver­starb, wur­de die Meer­schwein­chen­hal­tung wegen der gro­ßen Belas­tung durch die dau­ern­den Krank­heits­fäl­le been­det. Die bei­den wur­den erneut bei den Heu­wus­lern auf­ge­nom­men. Dabei ging es Herrn Twix schon sehr schlecht. Lei­der konn­te ihm nicht mehr gehol­fen wer­den, er war schon zu sehr durch die chro­ni­sche Zahn­fehl­stel­lung geschwächt.
Nun war Sarai völ­lig allei­ne übriggeblieben.

Die unter­neh­mungs­lus­ti­ge Roset­ten­da­me muss­te aber nicht lan­ge auf ein neu­es Zuhau­se war­ten und zog beim Wit­wer Luis ein. Der hüb­sche Roset­ten­bu­be freu­te sich wahn­sin­nig über die Damen­ge­sell­schaft, war er doch auch schon zu lan­ge allein. Sarai muss­te sich den etwas zu auf­dring­li­chen Bur­schen dann etwas vom Leib hal­ten, sei­ne Lie­bes­be­zeu­gun­gen waren zu arg. Doch bald lagen sie dann zusam­men erschöpft aber glück­lich im Gehe­ge beisammen.

Dank an Fami­lie N‑B. dass ihr einem Heu­wus­ler Mädel, das eine sol­che Pech­sträh­ne hin­ter sich hat, ein so schö­nes Für-immer-Zuhau­se schenkt.