Panga­ri, *ca. Juli 2017

Pangari1712161Panga­ri stammt aus dem Rai­ten­bu­cher Not­fall. 11 Meer­schwein­chen, 3 Kanin­chen und 2 Hams­ter wur­den unver­sorgt in einer Woh­nung zurück­ge­las­sen. Sie waren tage­lang sich selbst über­las­sen. Hat­ten weder Was­ser, noch Heu, Stroh geschwei­ge­denn Frisch­fut­ter. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Um Panga­ri zu beschrei­ben braucht es lei­der nur zwei Wör­ter: Extre­me Angst. Die­ses Tier kann einem nur Leid tun, allein ihr Gesichts­au­druck spie­gelt wie­der, was sie emp­fin­det. Wird sie berührt, oder gar in die Hand genom­men schreit sie furcht­bar laut, win­det sich und stram­pelt. Fotos waren sehr schwer von ihr zu machen, sie bleibt nicht sit­zen. Vor lau­ter Panik über­win­det sie sogar Steil­wän­de in Höhe von 50 cm! Bei jedem Geräusch ver­schwin­det sie. Panga­ri sah man die ers­te Zeit so gut wie nie außer­halb eines Häus­chens. Hier brauch­te es ein gro­ßes Maß an Ver­ständ­nis, Geduld und Ruhe, bis die­ses Tier Ver­trau­en findet.

Sie ist eine gebro­che­ne See­le auf der Suche nach Zuflucht und die­se hat sie Gott sei Dank sehr schnell gefun­den. Sie wohnt nun in Bad Aib­ling. Die gute Tan­ja (Pfle­ge­stel­le Gna­den­brot­tier Solveig) hat ein Fable für die ganz beson­ders schlim­men Fäl­le, las ihre Geschich­te und mel­det sich sofort. Panga­ri lebt nun in ihrer eige­nen Meer­schwein­chen-Grup­pe, bestehend aus nun 4 Tie­ren, in einem schö­nen gro­ßen Bodgen­ge­he. Kas­trat Brow­ny küm­mert sich rüh­rend um den Neu­zu­gang und auch die bei­den Damen haben offen­sicht­lich ver­stan­den, dass Panga­ri Sicher­heit braucht. 
Nach einer Woche der Ein­ge­wöh­nung hat Tan­ja hat sie uns fol­gen­des berichtet:

Nach­dem der Inte­gra­ti­on von Panga­ri in die bestehen­de Grup­pe geschafft war und mit der Unter­stüt­zung von Kas­trat Brow­ny, der sich lie­be­voll um der pani­schen Dame ange­nom­men hat,war Panga­ri bereit das Gehe­ge zu erkun­den. Wie sie sich äng­list­lich vor­an­ge­tas­tet hat war schwer mit anzu­se­hen. Vor lau­ter Panik hat sie sich nur mit hek­ti­schen ruck­ar­ti­gen Bewe­gun­gen vor­an­ge­traut und ist beim kleins­ten Geräusch schnurrstraks ins nächs­te Haus – was auch immer im Weg war wur­de umge­rannt. An die­sem extre­men Ver­hal­ten wird klar dass sie ihr bis­he­ri­ges Leben in äußers­tem Stress ver­bracht haben muss. Was genau ihr alles pas­siert ist sie so wer­den zu las­sen wis­sen wir nicht. Inzwi­schen hat sich die klei­ne Panga­ri aber super in die Grup­pe inte­griert und sti­bitzt den ande­ren Schwein­chen schon mal den Salat aus dem Mund. Sie scheint lang­sam anzu­kom­men und ihr neu­es Leben zu erkun­den und anzunehmen.

Lie­be Tan­ja, wir dan­ken Dir, dass Du die­ser Pani­ke­rin ein siche­res Zuhau­se beschert hast. Sie kann in eine schö­ne Zukunft bli­cken und wird ihr Glück bestimmt kaum fas­sen können.