James Cook, *ca. Dezem­ber 2016 – jetzt Franz

JamesCook1711152James Cook und Ein­stein wur­den zusam­men bei uns abge­ge­ben, da die Hal­tung been­det wer­den soll­te. Gleich nach der Auf­nah­me fiel uns auf, dass bei­de diver­se Biss­wun­den und Mil­ben­be­fall hat­ten. Aber als ob das noch nicht rei­chen würde!

Bei Ein­stein waren bei­de Ohren in der Mit­te durch­ge­bis­sen, sodass sie in zwei Tei­len hin­gen. Auf einer Sei­te ist das Ohr so zer­teilt, dass ein Teil wegen enor­mer Ver­let­zungs­ge­fahr ent­fernt wer­den muss.

James Cook hat es noch schlech­ter getrof­fen. Ihm wur­de von sei­nem Bru­der frisch die Lip­pe durch­ge­bis­sen, sodass die­se in zwei Lap­pen aus­ein­an­der klaff­te. Die Wun­de wur­de sofort beim Tier­arzt geklam­mert. Hin­zu kam eine Umfangs­ver­meh­rung in der Po-Regi­on. Hier wur­de ein Ultra­schall durch­ge­führt, bei dem sich die Umfangs­ver­meh­rung als Abszess iden­ti­fi­zie­ren ließ. Die­ser wur­de im gan­zen ent­fernt. Wäre James nicht ope­riert wor­den, hät­te der Abszess plat­zen kön­nen und der Eiter hät­te sich in die Bauch­höh­le ergos­sen. Das wäre sein Todes­ur­teil gewesen.

Wir haben die zwei Böcke natür­lich sofort getrennt und die zwei Brü­der suchen getrennt ein Zuhau­se, wo sie ihr Leben in einer natür­li­chen art­ge­rech­ten Grup­pe mit Weib­chen ver­brin­gen können.

Lan­ge muss­te der hüb­sche Bube nicht war­ten, bis er nun end­lich in art­ge­rech­ter Wei­se mit einem Mäd­chen zusam­men­le­ben darf. Das Mädel dort leb­te lei­der nach dem Ver­lust ihres Part­ner­tiers schon län­ge­re Zeit allei­ne. Bei der Ver­ge­sell­schaf­tung war die Dame dann auch sehr im Zwie­spalt, ob sie sich über den hüb­schen Buben freu­en soll oder ob sie doch das Gehe­ge wei­ter für sich allei­ne haben möch­te . Nach eini­gem Geren­ne, ohne ernst­haf­te Angrif­fe, haben die bei­den schon am nächs­ten Tag zusam­men­ge­fun­den. Nun lie­gen lie­gen sie doch lie­ber gemein­sam im Häus­chen und genie­ßen den guten Fut­ter­ser­vice ihrer net­ten Gurkenschnibbler.