Alpi­na, *April 2017

AlpinaMontanara1710153Alpi­na wur­de zusam­men mit Man­ja­na und Kita­ra aus sehr schlech­ter Hal­tung von einem Bau­ern­hof über­nom­men. Eine uns bekann­te Tier­freun­din hat sie dort abge­holt. Die Mäd­chen saßen in einer Plas­tik­box in ihrem Urin, ohne Ein­streu oder Heu. Wir haben sofort zuge­sagt, die Tie­re aufzunehmen.

Die Mädels sind selbst noch jung und klein, aber alle drei sind schon träch­tig und wer­den selbst bald Mut­ter sein. Zum Glück kön­nen wir sie nun bei uns von dem ewi­gen Kreis­lauf der ver­ant­wor­tungs­lo­sen Ver­meh­rer bewah­ren und sie kön­nen in Ruhe ihre Babys aufziehen.

Bis­her sind die Tie­re durch den Ort­wech­sel sehr ver­un­si­chert und wagen sich erst aus dem Häus­chen, wenn nie­mand mehr im Raum ist. Der Appe­tit ist aber sehr gut, alles was man in den Käfig legt wird ver­speist. Hier ist noch eini­ges an Geduld nötig, bis die scheu­en Meer­schwein­chen Ver­trau­en zu Men­schen fas­sen kön­nen. In einer Grup­pe mit sou­ve­rä­nen Tie­ren gelingt das bestimmt schnell.

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Update 22.08.2017:
Alpi­na hat am 18.08.2017 3 Babys zur Welt gebracht (80, 81 und 63 Gramm). Mut­ter und Babys sind wohl­auf und sie küm­mert sich lie­be­voll um die Kleinen.

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Mon­tan­a­ra (w) Ever­est (m) Woll­stein (m)

Die drei ent­wi­ckeln sich präch­tig und kön­nen ab Mit­te Okto­ber und nach Früh­kas­tra­ti­on der Buben ausziehen.

Update 19.10.2017:
Alpi­na hat den Jack­pot gezo­gen: Sie durf­te zusam­men mit ihrer Toch­ter Mon­tan­a­ra in einen sehr gro­ßen Eigen­bau mit Rund­um­ver­sor­gung zie­hen. Der älte­re Kas­trat Sim­merl hat sich rie­ßig über den Fami­li­en­zu­wachs gefreut. Nach­dem er in der letz­ten Zeit zwei sei­ner Damen wegen Alters ver­lo­ren hat­te, war es sehr ruhig gewor­den. Lini, die Dame des Hau­ses, dage­gen war zunächst besorgt, ihre Vor­macht­stel­lung an die zwei neu­en quir­li­gen Schwein­chen zu ver­lie­ren und ist auf­ge­regt umher­ge­lau­fen. Das war dem Kas­tra­ten zuviel und er hat wehe­ment Ruhe ein­ge­for­dert. Ver­se­hent­lich hat er dabei sei­ne Her­zens­da­me an der Lip­pe erwischt, sodass die­se tier­ärzt­lich behan­delt wer­den muss­te. Schon am Abend ist aber Ruhe ein­ge­kehrt und alle haben zusam­men gemüt­lich im Eigen­bau geruht. Aus uns uner­klär­li­chen Grün­den ist in die­ser Nacht Lini fried­lich ver­stor­ben. Sie ist ihren bei­den Schwes­tern in den Schwein­chen­him­mel gefolgt. Die Freu­de über die neu­en jun­gen Schwein­chen und Trau­er um das gelieb­te Mädel lie­gen nun dicht beisammen.

Dan­ke lie­be Bar­ba­ra, dass du den bei­den Heu­wus­lern ein so tol­les Zuhau­se schenkst, wo sie rich­tig Schwein sein können.