Hei­di, *ca. Febru­ar 2016

Heidi1609205Hei­di stammt aus dem Ani­mal-Hoar­ding-Not­fall aus Rott am Inn. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen kön­nen sie hier und hier nach­le­sen.

Hei­di war zum Zeit­punkt der Über­nah­me, wie so vie­le Weib­chen aus die­sem Not­fall, bereits weit fort­ge­schrit­ten träch­tig. Und das, obwohl sie selbst noch so klein war. Man kann den Stress, den die­se Tie­re bis­her hat­ten, sicher­lich nur erah­nen. Dann kam noch die Ein­fang-Akti­on an die­sem extrem hei­ßen Som­mer­tag, der Trans­port und der Tier­arzt-Ter­min hin­zu. Für die zier­li­che Hei­di war das alles, trotz aus­ge­spro­chen behut­sams­tem Umgang ein­fach zu viel. Sie hat zwar noch gut gefres­sen und beru­hig­te sich auf der Pfle­ge­stel­le sicht­lich, den­noch gebar sie lei­der ein totes Baby. Die­ses Schick­sal muss­te die klei­ne Dame nun erst ein­mal verarbeiten. 

Hei­di hat ein tol­les Zuhau­se bei einem uns bes­tens bekann­ten Platz in Mün­chen gefun­den. Dort wohn(t)en schon vie­le Heu­wus­ler. Lei­der ging unse­re Feli­ne viel zu schnell über die Regen­bo­gen­brü­cke und hin­ter­ließ nicht nur in der Meer­schwein­chen-Grup­pe eine gro­ße Lücke, son­dern ganz beson­ders bei ihrer Gür­k­chen­ge­be­rin saß der Schmerz über den Ver­lust sehr tief. Den­noch soll­te das Rudel wie­der kom­plet­tiert wer­den und so war Hei­di die Glück­li­che, die ein­zie­hen durf­te. Lei­der wur­de sie anfäng­lich nicht mit gro­ßem "Juhu" in der Grup­pe begrüßt. Heu­wus­le­rin Annie hat­te wohl Angst um ihren Platz in der Rang­ord­nung und scheuch­te die arme klei­ne Hei­di erst mal gewal­tig durch den Frei­lauf. Aber Hei­di ist so flink und wen­dig dass kei­ner hin­ter­her kam. Kas­trat Tof­fi nahm dann alles in die Hand und leg­te sich zwi­schen die bei­den Damen. Das besänf­tig­te wohl alle und mitt­ler­wei­le ist Ruhe eingekehrt. 

Lie­be Judith; erneut ein herz­li­ches Dan­ke­schön für die Adop­ti­on eines wei­te­ren Not­fell­chens und für Dei­ne Geduld bei der Zusammenführung.