Flo­ri, *ca. Janu­ar 2015

FloriLeni2Die bei­den bild­hüb­schen Klein­sche­cken Flo­ri und Leni wur­den ganz gemein im Wald aus­ge­setzt, aus­ge­stat­tet mit einer Wan­ne voll Heu. 

Wer die­se herz­lo­se Tat voll­bracht hat, wis­sen wir nicht. Nur soviel, dass es sicher kein guter Mensch und schon gar kein Tier­freund sein kann. Aller­dings hat­ten bei­de Glück im Unglück und wur­den gefun­den, bevor sie den Fut­ter­plan eines Wild­tie­res berei­chern konnten.

Bei­de lie­ßen sich anstands­los ein­fan­gen. Flo­ri hop­pel­te sogar zu sei­nem Fin­der hin und ließ sich strei­cheln. Der Fin­der brach­te die bei­den zu den Heu­wus­lern, wo sie sich in einer Pfle­ge­stel­le erst ein­mal von dem Schre­cken erho­len
konn­ten. Nach­dem sie tier­ärzt­lich unter­sucht und kas­triert waren, fan­den sie nach eini­gen Wochen auch eine neue Hei­mat. In Hohen­lin­den bei einer tier­lie­ben Fami­lie ist Joschi, ein ehe­ma­li­ger Heu­wus­ler, der Part­ner von Zwerg­ka­nin­chen­da­me Lexi gestor­ben und Flo­ri soll­te ihr neu­er Gefähr­te wer­den. Weil sich aber Flo­ri und Leni so ger­ne mögen, hat die Fami­lie beschlos­sen, bei­de, Flo­ri und Leni, auf­zu­neh­men und eine Drei­er-WG zu bil­den. Nach anfäng­li­chen Rei­be­rei­en haben sich die drei inzwi­schen gut zusam­men­ge­wöhnt und dür­fen den gan­zen Tag in einem gro­ßen Außen­ge­he­ge her­umhop­peln und buddeln.