Olym­pia – jetzt Mil­ka, ca. 4 Jahre

OlympiaOlym­pia kam aus einer Online Anzei­ge und such­te dort ein neu­es Zuhau­se. Sie hät­te sonst in einen Kin­der­gar­ten zie­hen müs­sen und hät­te dort ihren Lebens­abend ver­brin­gen müs­sen. Lei­der war sie sehr ver­wahr­lost und kam dann nicht in der geplan­ten Grup­pe klar. Also such­te sie jetzt hier den Weg auf ein neu­es Zuhause.

Aber von vor­ne, bei Olym­pia muss­te wegen einer aus­ge­präg­ten Ver­fil­zung das Fell fast kom­plett gescho­ren wur­den. Nach einer Behand­lung der Pelz­mil­ben und einem Atherom am lin­ken Hin­ter­fuß von ca. 3 cm Durch­mes­ser, sowie einer Umfangs­ver­meh­rung am rech­ten Rücken, konn­te sie sich erst­mal erho­len und akkli­ma­ti­sie­ren. Sie hat dann auch noch all­er­gisch auf das Naht­ma­te­ri­al reagiert und die Behand­lung dau­er­te etwas länger.

Olym­pia war zu Beginn sehr ver­schüch­tert und hat sich aus Angst kaum aus dem Haus bewegt. Sie saß am liebs­ten nur unter einer Wei­de­brü­cke, gequetscht in eine Ecke. Erst lang­sam fass­te sie Ver­trau­en und mit Geduld ließ sie sich bald die Nase kraulen.

Das Fell ist für eine CH – Ted­dy immer noch nicht wie­der auf der Län­ge nach­ge­wach­sen wie es gehört, aber das wird schon noch. Da sie ein sehr gut­mü­ti­ges und freund­li­ches Schwein­chen ist, durf­te sie jetzt auf einer Pfle­ge­stel­le umzie­hen und darf dort dem Dreibein Trüf­fel und der krän­keln­den Princess Gesell­schaft leisten.

Das Trio hat schnell zuein­an­der gefun­den – auch wenn Trüf­fel anfangs etwas stür­misch um Mil­ka gewor­ben hat – und schon am Abend des sel­ben Tages haben die Drei sich gemein­sam das Gemü­se schme­cken las­sen. Mil­ka ist ein äußerst lie­bens­wer­tes und süßes Mee­ri­mä­del (des­halb auch die Namens­än­de­rung), sie liegt ger­ne bei Princess, die die Gesell­schaft eines zwei­ten Mee­ri­mä­dels sicht­lich genießt. Trüf­fel war die ers­ten zwei Tage ganz auf­ge­regt, dass er jetzt wie­der ein zwei­tes Mädel bebromm­seln kann und war anfangs doch sehr auf­dring­lich, aber da er ja ein voll­kom­me­ner Gen­tle­man ist, hat er schnell kapiert, dass Mil­ka das gar nicht gefällt und jetzt him­melt er sie eben mit etwas Abstand an. Mil­ka gefällt das ganz gut und ab und zu steckt sie die Nase in sein Fell. Sie ist über­haupt ein sehr kon­takt­freu­di­ges Mee­ri und nach ein paar Stun­den wäre es wohl Nie­man­den auf­ge­fal­len, dass Mil­ka erst neu in die Trup­pe gekom­men ist. Wir freu­en uns für das Trio und hof­fen, dass ihnen noch eine lan­ge gemein­sa­me Zeit bleibt.