Mar­tha, *ca. Febru­ar 2011

martha1Die hüb­sche blau­äu­gi­ge Mar­tha stammt aus einem Not­fall vom Dezem­ber 2012 und wur­de im Janu­ar 2013 an einen sehr guten Platz in Aus­sen­hal­tung zum ein­sa­men Ramm­ler Mucki ver­mit­telt. Nach eini­ger Zeit wur­de bei bei­den Kanin­chen lei­der anste­cken­der Kanin­chen­schnup­fen fest­ge­stellt, der bei Martha's Part­ner so schlimm wur­de, dass die­ser im Novem­ber letz­ten Jah­res ein­ge­schlä­fert wer­den muss­te. Der Ver­lust von Mucki war für Martha's Fami­lie so schlimm, dass sie beschlos­sen haben, Mar­tha wie­der an uns zurück­zu­ge­ben und mit der Kanin­chen­hal­tung aufzuhören.

Mar­tha ist anfangs sehr schüch­tern und braucht eine gewis­se Zeit zum Ein­ge­wöh­nen. Sie ist eine ruhi­ge Kanin­chen­da­me, die aber durch­aus ihren eige­nen Kopf hat, wenn es z.B. um die Gehe­ge­ein­rich­tung geht, da hilft sie schon mal bei der Gestal­tung. Lei­der wur­de bei Mar­tha fest­ge­stellt, dass sie taub ist, aus­ser­dem hat­te sie einen hohen E.C.-Titer und wur­de des­we­gen behan­delt. Mar­tha saß nun 10 Mona­te auf der Pfle­ge­stel­le, ohne dass es eine Anfra­ge für sie gab.

Aber jetzt hat Mar­tha das gro­ße Los gezo­gen, sie ist zu Fabi (eben­falls ein Ex-Heu­wus­ler) nach Wess­obrunn gezo­gen, der vor Kur­zem sei­ne Part­ne­rin ver­lo­ren hat. Sei­ner Besit­ze­rin ist es egal, ob Mar­tha hört oder nicht, Haupt­sa­che sie und Fabi ver­ste­hen sich. Sie dür­fen sich in der gan­zen Woh­nung frei bewe­gen und bekom­men auch Aus­lauf im gan­zen Gar­ten. Anfangs war ja Fabi nicht gera­de ein Gen­tle­man und hat sei­ne Kis­te eisern ver­tei­digt aber mitt­ler­wei­le put­zen sich die Zwei gegen­sei­tig und genie­ßen den gemein­sa­men Aus­lauf. Mar­tha ist sehr neu­gie­rig und will Alles erkun­den und für Fabi ist sie ein wah­rer Jung­brun­nen, er ist auf­ein­mal sehr aktiv und folgt Mar­tha über­all hin. Es ist so schön, zu sehen, dass sich nach so lan­ger Zeit ein so schö­ner Platz für Mar­tha gefun­den hat und wir hof­fen natür­lich, dass den Bei­den noch ein lan­ges gemein­sa­mes Leben bevor­steht. Wir sagen vie­len Dank an Ewa, die Mar­tha eine Chan­ce gege­ben hat.