Puschel, *ca. 2010 – 25.05.2020

Puschel – Lie­bens­wer­ter Schweine-Opa

Puschel wur­de bei uns abge­ge­ben, da sei­ne bei­den Part­ner­tie­re ver­star­ben und Puschel nicht län­ger allei­ne blei­ben sollte.

Als wir die ers­ten Bil­der von ihm sahen, waren wir gleich in den klei­nen Schwei­ne­mann ver­liebt. Er besticht nicht nur durch sein Mamor­ku­chen­ge­sicht, son­dern vor allem durch sein freund­li­ches und fröh­li­ches Wesen. Er ist ein gemüt­li­cher ver­fres­se­ner Kerl, der aber auch ger­ne mal die eine oder ande­re Run­de durchs Gehe­ge düst. Mit sei­nen 7 Jah­ren war uns klar, dass der süße Ted­dy-Mann das eine oder ande­re alter­be­ding­te Weh­weh­chen mit­brin­gen wür­de. Beim Tier­arzt wur­de dann Pro­te­in­urie fest­ge­stellt, aber ansons­ten ist sein All­ge­mein­zu­stand top. Er bekommt homöo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel, um sei­ne Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz zumin­dest im Fort­schrei­ten zu hin­dern. Das rech­te Auge ist ein­ge­trübt und auf die­sem Auge sieht er auch nichts mehr.

Puschel zog zu Lot­te und die bei­den Senio­ren ver­brin­gen gemein­sam in der Pfle­ge­stel­le Mün­chen-West ihren Lebens­abend.Update 01.05.2018:
Nach dem Tod sei­ner gelieb­ten Freun­din Lot­te ist Puschel mit Gna­den­brot­tier Bles­sy und ihrer etwas betag­te­ren Freun­din Gol­di zusam­men gezo­gen. Der süße Mann kann sein Glück gar nicht fas­sen. Wenn er nicht Glo­di auf­ge­regt hin­ter­her bromm­selt, kuschelt er mit Bles­sy unter der Eta­ge. Eine Traum­trup­pe, die Puschel sei­nen Lebens­abend ganz sicher ver­süßt. Update 17.12.2018:
Ver­mut­lich so im Mai hat Puschel die­ses Jahr sei­nen 8. Geburts­tag gefei­ert! Wirk­lich Wahn­sinn! Mit­te des Jah­res hat Puschel dann auch ange­fan­gen deut­lich abzu­bau­en. Er hat jede Woche so zwi­schen 10 und 20 g abge­nom­men, trotz Päp­pel­brei und guter Füt­te­rung. Unse­re Tier­ärz­tin konn­te zunächst nichts fest­stel­len. Vor 3 Mona­ten hat­te er dann eine Men­ge Blut im Urin und bei einem Ultra­schall wur­de ein Bla­sen­stein gefun­den. Trotz sei­nes hohen Alters haben wir uns zusam­men mit der Tier­ärz­tin beschlos­sen, ihn zu ope­rie­ren, weil er durch den Stein einem dau­er­haft Reiz aus­ge­setzt ist. Er wur­de in Nar­ko­se gelegt und es wur­de noch ein Ultra­schall gemacht, um die genaue Lage des Steins zu bestim­men. Lei­der steckt der Stein im Harn­lei­ter fest … damit ist er lei­der inope­ra­bel und es hat sich auch schon ein leich­ter Rück­stau zur Nie­re gebil­det. Ein rena­ler Rück­stau kann töd­lich enden, wenn der Urin nicht kon­ti­nu­ier­lich abflie­ßen kann. Er bekommt jetzt gute Medi­ka­men­te zur Ent­gif­tung und zur Unter­stüt­zung der Nie­ren. Im Moment hat er gute und schlech­te Tage. Und an guten Tagen glau­be ich ger­ne, dass er sei­nen 9. Geburts­tag noch erle­ben wird. 

Blessy Puschel 20180430

Update 28.01.2019:
Bereits vor einem hal­ben Jahr haben wir eine klei­ne Beu­le auf Puschel´s Kopf ent­deckt und in der Tier­kli­nik unse­res Ver­trau­ens abklä­ren las­sen, dass es sich dabei um ein unbe­denk­li­ches Athe­rom han­delt. Da der süße Mann bereits stol­ze 8 Jah­re alt ist und uns das Nar­ko­se­ri­sko ein­fach zu hoch war, haben wir uns zunächst ent­schlos­sen, das Athe­rom zu beob­ach­ten und von einer OP abzu­se­hen. In den letz­ten vier WWo­chen ist das Athe­rom aber unglaub­lich agres­siv gewu­chert und mehr­fach rup­tu­riert. Nach­dem die Wun­de erneut auf­ge­ris­sen war und wir kei­ne ande­re Mög­lich­keit mehr gese­hen haben, haben wir zusam­men mit unse­rer Tier­ärz­tin ent­schie­den, Puschel am 23.01. doch zu ope­rie­ren. Dank unse­rer erfah­re­nen Heim­tier­spe­zia­lis­tin konn­te Puschel die kom­plet­te Wuche­rung erfolg­reich ent­fernt wer­den. Nach einer ban­gen Nacht mit Inten­siv­pfle­ge ist unser gelieb­ter Puschelm­ann fit wie eh und je. Er braucht jetzt zusätz­lich Augen­trop­fen, da die Gesichts­haut im Moment stark gestrafft ist und wir müs­sen die Wund­hei­lung gut beob­ach­ten, aber Puschel ist mun­ter und freut sich wei­ter­hin, sei­nen Mädels hin­ter­her zu stellen. 

Puschel1901282

Update 07.03.2019:

Unser gelieb­ter Opi Puschel hat sei­ne OP vor 6 Wochen sehr gut über­stan­den. Die Wun­de ist ganz toll ver­heilt und das Fell ist schon fast wie­der nach­ge­wach­sen. Mit sei­nen bei­na­he neun Jah­ren (!) ist Puschel kein jun­ger Hüp­fer mehr und das merkt man ihm auch an. Sein Fell ist strup­pi­ger und sein Gang ist stei­fer gewor­den. Er springt nicht mehr auf Eta­gen und Häus­chen oder rennt die Ram­pe rauf und run­ter. Er ist gemüt­lich gewor­den und ent­spannt. Den Groß­teil des Tages ver­schläft er in sei­ner Kuschel­rol­le. Manch­mal muss man ihn sogar zum Essen wecken, aber sobald man ihm ein lecke­res Gemü­se­stück­chen vor die Nase hält, ist er hell­wach. Wir ach­ten gut dar­auf, dass Puschel sei­nen fai­ren Anteil vom Frisch­fut­ter bekommt und zusätz­lich ste­cken wir ihm immer wie­der Erb­sen­flöck­chen oder Son­nen­blu­men­ker­ne zu. Mit dem Alter kom­men aber natür­lich auch Vor­zü­ge: Puschel ist abso­lut tie­fen­ent­spannt und lässt sich durch nichts mehr aus der Ruhe bringen.

Update 02.05.2020:

Herz­li­chen Glück­wunsch Gna­den­brot-Opi Puschel! Wir wis­sen zwar nicht dein genau­es Geburts­da­tum, aber im Mai fei­erst Du dei­nen 10. Geburts­tag.

Alters­be­dingt ver­schläft Puschel zwar fast den gan­zen Tag in der Heu­rau­fe, aber wenn man ihm eine Cock­tail­to­ma­te unter die Nase hält, ist er nicht mehr zu brem­sen. Er bekommt Kräu­ter zur Unter­stüt­zung von Nie­re und Bla­se und braucht Hil­fe bei der täg­li­chen Augen – und Intim­pfle­ge, aber sonst ist der Seni­or topfit.

25.05.2020:

Gera­de noch hat er sei­nen 10. Geburts­tag gefei­ert und war für sein Alter aus­ge­spro­chen fit. Am Don­ners­tag, den 21.05.2020 hat es lei­der ange­fan­gen, dass er plötz­lich sehr müde wur­de. Den Frei­tag hat er kom­plett durch geschla­fen. Sei­ne Kräf­te haben ihn ver­las­sen und er konn­te sich nicht mehr auf­rich­ten und hat nur noch ganz lang­sam und wenig gefres­sen. Wir haben sehr gehofft, dass er fried­lich bei uns zu Hau­se weg schläft, aber das war ein­fach nicht sein Stil. Des­we­gen sind wir am Mon­tag mit ihm zu unse­rer Tier­ärz­tin gefah­ren und nach dem wir abklä­ren konn­ten, dass sei­ne Zeit gekom­men war und wir nichts mehr für ihn tun konn­ten, haben wir ihn ein­schlä­fern las­sen. Puschel war ein ganz beson­de­rer klei­ner Schwei­ne­mann und wir wer­den ihn nicht vergessen.

Vie­len Dank, lie­be Julia, dass Du Puschel mit einer Paten­schaft unter­stützt hast!