Max, *2011 – 08.12.2014

Max95Max – "Der Sensible"

Max kam zusam­men mit sei­ner bis­he­ri­gen Part­ne­rin Quee­ny zu uns. Die bei­den wur­den schwe­ren Her­zens bei uns abge­ge­ben, da auf­grund einer zuneh­men­den All­er­gie eines Fami­li­en­mit­glie­des, die Meer­schwein­chen­hal­tung been­det wer­den muss­te. Bei Max war eine Schild­drü­sen­er­kran­kung dia­gnos­ti­ziert wur­den, die bis­her mit Tablet­ten behan­delt wurde.

Max wur­de von uns in der Tier­kli­nik vor­ge­stellt, wo erneut Blut abge­nom­men wur­de. Der Schild­drü­sen­wert liegt immer noch außer­halb der Norm­wer­te und er bekommt jetzt für 6 Wochen eine neue Therapie.

Max Gesund­heits­zu­stand hat sich als etwas kom­pli­zier­ter her­aus­ge­stellt, er hat lei­der nicht nur die behand­lungs­pflich­ti­ge Schild­drü­sen­pro­ble­ma­tik, die ihm zu einen klei­ner Hek­ti­ker macht.
Er wur­de erneut bei unse­rer Ärz­tin vor­ge­stellt da an der rech­ten Schul­ter eine älte­re komi­sche Beu­le auf­ge­fal­len ist, dies spricht ent­we­der für eine Zys­te oder ein Atherom. Es wur­de vor­erst punk­tiert, es war nicht mit Eiter gefüllt und es gab kei­nen patho­lo­gi­schen Befund.
Wei­ter ist er auf dem rech­ten Auge fast Blind, was er auch immer wie­der beweist indem wir ja nix umstel­len dür­fen, ansons­ten ist er erstein­mal sehr unsi­cher. Und Frisch­fut­ter wird immer mit der Nase gesucht.
Einen Penis­vor­fall hat der arme Zwerg auch noch und muß nun vor­erst regel­mä­ßig gesäu­bert werden.

Nach­dem sei­ne Part­ne­rin Quee­ny aus­ge­zo­gen ist, hat der klei­ne sen­si­ble Max den nächs­ten Tag auf­ge­hört zu Fressen.
Also haben wir ihm kur­zer­hand Livi unser Gna­den­brot­tier dazu­ge­setzt (die ihren Part­ner lei­der auch ver­lo­ren hat­te) und es scheint gut zu har­mo­ni­sie­ren. Klei­nig­kei­ten wer­den zwar noch aus­dis­ku­tiert, vor­al­len wer wann, wo lie­gen darf und wie lan­ge. Es wirkt auf uns wie ein "altes" Ehepaar.
Livi scheint sogar auf ihn auf­zu­pas­sen, sie will ihn immer abschle­cken und liegt immer ganz in sei­ner Nähe. Er ist noch etwas ver­un­si­chert von ihrer gan­zen Aufmerksamkeit.
Seit Livi bei ihm ist, frisst er wie­der genug und sie bewegt sich tat­säch­lich mehr.
Da bei­de Tie­re äußerst kom­pli­zier­te Eigen­ar­ten haben und Max meh­re­re Erkran­kun­gen vor­weist, haben wir beschlos­sen Max als Gna­den­brot­tier aufzunehmen.

Update 13.11.2014:

Max und Livi ver­ste­hen sich ein­fach Bes­tens. Nur sei­ne Seh­kraft scheint nun auch auf der lin­ken Sei­te nach­zu­las­sen, das hält ihn aber nicht ab, bei Wit­te­rung des Futter´s sofort laut quiet­schend durch den Stall zu lau­fen um das Bes­te Stück zu ergattern.

Die Schild­drü­sen­pro­ble­ma­tik hat sich auf Norm­wer­te ein­ge­pen­delt und das mit "allei­ni­ger" Homöo­pa­ti­scher The­ra­pie. Gewichts­tech­nisch hat er sich nun sta­bi­li­siert und pen­delt bei 1125 Gramm. Und auch sein Penis ist der­zeit wie­der in Ord­nung, nur beim Put­zen läßt er sein Bes­tes Stück ger­ne mal aus. Genau wie sei­ne dama­li­ge Part­ne­rin ent­wi­ckelt Max zuneh­mend auf­fäl­li­ge Kno­ten unter den Armen und Bei­nen. Dies wird durch uns und unse­re Tier­ärz­tin beobachtet.

Update 09.12.2014:

lei­der habe ich heu­te sehr schlech­te Nachrichten.
Wir muss­ten uns ges­tern von unse­ren klei­nen, süßen und doch auch sehr fre­chen Max verabschieden.

Wir waren nun seit Ende Novem­ber immer wie­der mit Ihm beim Arzt, da sei­ne Lymph­kno­ten und auch das Gesäu­ge sich plötz­lich ver­än­dert hat.
Lei­der konn­te die Tier­kli­nik sowie unse­re Haus­tier­ärz­tin nur fest­stel­len, das es eine bös­ar­ti­ge Erkran­kung ist, und da es so einen Schnell­wachs­tum auf­weist, wur­de auch von einer OP bzw. Punk­ti­on abgeraten
Er schlief zwar mehr, war aber sonst rein optisch fit und guter Dinge.
Max ging es bis letz­ten Frei­tag soweit auch noch gut, doch die Tumor­mas­se hat­te sich im gan­zen Kör­per ver­teilt (was man auch am Gewicht gemerkt hat, in kür­zes­ter Zeit hat­te er 150g mehr, und er hat­te am Fress­ver­hal­ten nix geän­dert). Er schien nun Schmer­zen beim anfas­sen zu haben und er bekam sofort eine adäqua­te Schmerztherapie.
Er schien nun auch seit kur­zen kom­plett blind zu sein, was ihm aber nicht vom laut­star­ken Quiet­schen abge­hal­ten hat, sobald er den Fut­ter­ge­ruch in die Nase bekam oder eine Tüte knisterte.
Am Sonn­tag schien er leicht ver­wirrt zu sein und man merk­te einen mas­si­ven Ein­bruch der Krankheit.
Wir haben ihn dann gleich am Mon­tag erneut bei unse­rer Tier­ärz­tin vor­ge­stellt, die Tumor­mas­sen haben schon auf den Hals gedrückt und auch im Bauch­raum war viel Tumor­mas­se zu tasten.
Also haben wir dann zusam­men beschlos­sen Max zu erlö­sen, damit er Schmerz­frei ist und auch nicht ersti­cken muß, falls die Tumor­mas­se am Hals weiterwächst.
Nun hat­ten wir sei­ne Schild­drü­sen­wer­te gut im Griff und er war ein so drol­li­ges Meer­schwein­chen, der sich sehr schnell ins Herz geschli­chen hatte.
Wir wer­den ihn arg ver­mis­sen. Und wir sind völ­lig erschro­cken, das er sich jetzt so schnell ver­schlech­tert hatte.