Hei­di, *ca. 2011

Heidi3

Hei­di – unser Sensibelchen

Kanin­chen­da­me Hei­di ist immer noch etwas schüch­tern. Doch kein Wun­der: sie leb­te in einer klei­nen Box ohne jede Bewe­gungs­mög­lich­keit, ohne Gesell­schaft und wur­de lei­der nur sehr schlecht versorgt.

Letzt­end­lich wur­de sie von ihren ehe­ma­li­gen Besit­zern dann sogar aus­ge­setzt. Hei­di lief aber nicht weg, son­dern saß eine Woche lang im Frei­en ohne Dach, ohne Fut­ter und ohne Was­ser, wur­de von Wild­ka­nin­chen gejagt, bis eine Tier­freun­din aus Fürth sie auf­las und Hei­di über die­sen Weg zu den Heu­wus­lern kam.

Bei uns wur­de sie nun kas­triert und geimpft und lern­te auch ande­re Kanin­chen ken­nen. Ihre Scheu legt sie lang­sam ab und sie genießt das gute Fut­ter, das sie von frü­her nie kannte.

Heid hät­te einen schö­nen Platz bei Kanin­chen­mä­del Pau­li­ne in Herr­sching gehabt, kam aber mit der stür­mi­schen Art Pau­li­nes so gar nicht zurecht und hat sich total zurück­ge­zo­gen. So wur­de Hei­de wie­der bei den Heu­wus­lern abge­ge­ben und da sie eben so ein Sen­si­bel­chen ist, woll­ten wir ihr einen erneu­ten Umzug erspa­ren und sie leis­tet nun als Gna­den­brot­ka­nin­chen auf der Pfle­ge­stel­le in Mün­chen-Daglfing der tau­ben Mar­tha, die vor Kur­zem ihren gelieb­ten Egon ver­lo­ren hat, Gesellschaft.

Wir wis­sen nicht, was pas­siert ist. Mor­gens war Hei­di noch quietsch­fi­del und hat gefres­sen, abends lag sie tot vor ihrem Stall. Es war ein gro­ßer Schock für uns alle und wir wer­den ihre ruhi­ge, beson­ne­ne und lie­bens­wür­di­ge Art sehr ver­mis­sen. Uns trös­tet aber, dass Hei­di noch eine schö­ne Zeit bei uns hat­te und Mar­tha eine gute Freun­din war. Vie­len Dank an Gaby und Ilse für die Über­nah­me der Gna­den­brot­pa­ten­schaft, Ihr habt uns bzw. Hei­di damit sehr unterstützt.