Frie­da III, *Anfang 2014 – 02.03.2021

Frie­da – Omi mit eini­gen Wehwehchen

Pfle­ge­stel­le: Andrea Kraus

Frie­da wur­de am 21.12.20 bei uns abge­ge­ben, da ihr Part­ner gestor­ben ist und die Besit­zer mit der Hal­tung der Meer­schwein­chen auf­hö­ren wollten.

Frie­da ist eine 6,5 Jah­re alte Meer­schwein­chen-Omi und hat­te lei­der schon eini­ge Weh­weh­chen im Gepäck als sie zu uns kam:
Sie ist ein regel­rech­tes Leicht­ge­wicht, sehr kno­chig – was einer Schild­drü­sen-Über­funk­ti­on (Hyper­t­hy­reo­se) geschul­det ist. Die Schild­drü­se ist auch schon deut­lich als ver­än­der­ter Knö­del tast­bar, eben­so fehlt am Hals das Fell.
Die rech­te Nie­re ist stein­hart und ums x‑fache ver­grö­ßert, außer­dem hat sie eine wei­te­re Zubrin­gung – wie eine Art "Zip­fel" dar­an. Ver­mut­lich Tumor. Die lin­ke Nie­re auch etwas ver­grö­ßert. Sie trinkt sehr viel. Wir gehen davon aus, dass die rech­te Nie­re bereits kei­ne Funk­ti­on mehr hat. Beim Tas­ten im Bla­sen­be­reich zeigt sie Schmer­zen.
In ihren Hin­ter­bein­chen zeigt sie auch schon deut­lich eine Arthro­se, sie stakst sehr Hoch­bei­nig durch das Gehe­ge.
Des Wei­te­ren zeigt das Herz eine deut­li­che Trachy­car­die und sie sie atmet sehr schwer (Poly­noe), das sieht man ins­be­son­de­re wenn sie ruhig schläft.
In bei­den Hin­ter­bei­nen deut­lich Arthro­se, rechts hin­ten leich­te Podo­der­ma­ti­tis.

Frie­da wird bei uns ihr Gna­den­brot bekom­men und mit bes­ten Mit­teln behan­delt sowie mit viel Lie­be und Auf­merk­sam­keit verwöhnt.

Update 02.03.2021:
Frie­da hat heu­te ganz uner­war­tet ihre Köf­fer­chen gepackt. Gera­de stacks­te sie noch freu­dig her­um und bet­tel­te. Dann stürt­ze sie und kam nicht mehr hoch. Sie schlief sehr schnell ein­fach auf dem Arm des Pfle­ge­herr­chens ein. Auch wenn es der alten Dame schon län­ger nicht so gut ging war der schnel­le Abschied doch sehr schwer. Wir wer­den die klei­ne Zucker­schnu­te ver­mis­sen und auch ihre Pfle­ge­stel­len­par­ten­tie­re haben sich noch aus­gie­big von ihr ver­ab­schie­det. Machs gut klei­ne Frieda.

Ihre ehe­ma­li­gen Besit­zer haben unse­ren Ver­ein mit einer äußert groß­zü­gi­gen Spen­de bedacht, so dass Fri­da bis zu ihrem Lebens­en­de auch finan­zi­ell bes­tens ver­sorgt ist. Dafür möch­ten wir uns ganz herz­lich bedanken.