Fred­dy, *2018 – 05.06.2026

Alter Herr mit vie­len Baustellen

Pfle­ge­stel­le: Mela­nie K.

Fred­dy hat­te 2019 schon sein Zuhau­se über die Heu­wus­ler gefun­den – lei­der ver­starb nun sei­ne Meer­schwein­chen- Freun­din und die Hal­tung soll­te been­det wer­den. So kam Fred­dy zurück zu den Heu­wus­lern und hat ein paar gesund­heit­li­che Bau­stel­len mit­ge­bracht, so dass schnell klar war, dass er ein Gna­den­brot­schwein­chen wer­den wird.

Bei den Vor­be­sit­zern wur­de schon eine Arthro­se und eine Umfangs­ver­meh­rung im Kie­fer dia­gnos­ti­ziert sowie ein feh­len­der, unte­rer Schnei­de­zahn und klei­ne­re Knöt­chen unter der Haut. Beim Auf­nah­me­check kamen noch eine wei­te­re Befun­de der hin­te­ren Zäh­ne dazu, die eine begin­nen­de Brü­cken­bil­dung unter­stüt­zen sowie eine Bla­sen­ent­zün­dung und der Ver­dacht auf eine Mit­tel­oh­ren­ent­zün­dung. Trotz all die­ser Bau­stel­len ist der klei­ne Kerl äußert neu­gie­rig und aktiv – kei­ne Stel­le im Gehe­ge ist vor im sicher. Alles wird unter­sucht und ange­schaut. Und er hat eine Vor­lie­be für Papri­ka, und Gur­ke, und Salat, und Zuc­chi­ni und eigent­lich ALLES, was ess­bar ist. Fred­dy fut­tert wirk­lich den gan­zen Tag. Lei­der bleibt kaum etwas an Gewicht an ihm hän­gen. Er baut aktu­ell nur sehr lang­sam Gewicht auf. Gegen sei­ne Bau­stel­len wird er natür­lich behan­delt und bekommt Schmerz­mit­tel. Er durf­te auch auf der Pfle­ge­stel­le die recht paten­te Gre­ta ken­nen­ler­nen. Viel­leicht etwas zu patent – wir beob­ach­ten noch, ob die bei­den zusam­men passen.

Update 19.10.2024:
Fred­dy und Gre­ta haben sich mitt­ler­wei­le zu einem Rent­ner- Dream-Team ent­wi­ckelt. Fred­dy hat sei­nen Mut zusam­men­ge­nom­men und ist nun der Herr im Gehe­ge. Lei­der ist sein Gesund­heits­zu­stand wei­ter­hin wech­sel­haft. Er ist recht sta­bil bei sei­nem Gewicht, dafür fut­tert er aber wei­ter­hin den gan­zen Tag und nimmt auch inten­siv Pap­pel­brei zu sich, zum Glück selb­stän­dig. Vor der Kon­trol­le der Bla­sen­ent­zün­dung hat er lei­der Anzei­chen von Schmer­zen beim Kotab­set­zen und leich­ten Durch­fall gezeigt, es stell­te sich her­aus, dass ein Befall mit Wurm­ei­ei­ern vor­liegt. Wahr­schein­lich hat das Anti­bio­ti­kum gegen die Bla­sen­ent­zün­dung ihn dafür anfäl­lig gemacht. Nun bekom­men er und Gre­ta eine Anti-Wurm­kur und etwas zum Auf­bau der Darm­flo­ra. Auch wur­den die alten Röng­ten­bil­der aus­ge­wer­tet und es zeig­te sich neben der bekann­ten Knie-Arthro­se eine deut­li­che Ver­än­de­rung in der Wir­bel­säu­le: Fred­dy lei­det unter einer Spon­dy­l­ar­thro­se und bekommt nun zusätz­lich etwas dafür. Sei­ne Zäh­ne müs­sen rege­mä­ßig kon­trol­liert wer­den. Beim letz­ten Kon­troll­be­such war nur die Kor­rek­tur der Front­zäh­ne not­wen­dig. Aller­dings hat sich durch die Kie­fer­ver­än­de­rung ein Spalt zwi­schen den Zäh­nen gebil­det, wo ger­ne Fut­ter so hän­gen­bleibt, was ihn beim Kau­en behin­dert. Lei­der kann Fred­dy das nicht selb­stän­dig wie­der ent­fer­nen-also wie­der zum Tier­arzt…
Umso erstaun­li­cher ist es, dass er sich den Spaß am Leben durch all die­se Ein­schrän­kun­gen nicht neh­men lässt. Er turnt den hal­ben Tag im Gehe­ge rum, kom­men­tiert jeden Schritt und ver­folgt jeden Men­schen, der vor­bei­läuft am Gehe­ge­rand; es könn­te ja ein Lecker­chen für ihn abfal­len. Und wenn ihm nachts lang­wei­lig ist, dann wird so laut, lan­ge und vehe­ment gequietscht, bis auch um 4:31 Uhr Fut­ter gereicht wird. Zum Glück liegt er auch manch­mal ein­fach in der Hän­ge­mat­te – und denkt sich wohl neu­nen Scha­ber­nack aus. Man darf wirk­lich nichts, wie zum Bei­spiel das Blatt mit dem notier­ten Tages­ge­wicht, auch nur in Reich­wei­te auf den Häu­sern im Gehe­ge lie­gen las­sen- trotz Arthro­se macht Fred­dy „Männ­chen“, um das Papier zum Inspi­zie­ren run­ter zu zer­ren und im Gehe­ge zu verteilen.

Update 05.01.2025:
Fred­dy hat die Behand­lung gegen die Wür­mer gut über­stan­den; sogar sein Gewicht konn­te er gut hal­ten. Die Zäh­ne wer­den regel­mä­ßig kon­trol­liert und kor­ri­giert. Beim letz­ten Tier­arzt-Besuch vor Weih­nach­ten muss­ten lei­der auch die Backen­zäh­ne in Nar­ko­se kor­ri­giert wer­den. Irgend­wie hat Fred­dy es auch geschafft den zwei­ten Front­zahn unten zu ver­lie­ren. Das macht nun das Auf­neh­men von Fut­ter schwie­ri­ger. Das Fut­ter bekommt er wegen der Zahn­pro­ble­me schon immer sehr klein geschnit­ten, aber nun ist ein beson­de­res For­mat nötig, damit Fred­dy Salat und Gemü­se fres­sen kann. Zum Glück hat er sich wei­ter­hin sei­ne Froh­na­tur erhal­ten; ver­sucht moti­viert alles zu fut­tern; rennt aktiv durchs Gehe­ge und steht Gre­ta zur Sei­te. Wenn sie für TÜV oder Medi­ka­men­te her­aus­ge­nom­men wird, dann sucht er sie lautstark.

Update 18.02.2025:
Fred­dy geht es wei­ter­hin trotz sei­ner Bau­stel­len gut. Sein Zahn unten ist lang­sam nach­ge­wach­sen, so dass er wie­der bes­ser fut­tern kann. Aller­dings mach­te der dicke Backen­zahn mehr Pro­ble­me und er muss alle vier Wochen zum „Ein­schlei­fen“. Zum Glück lässt ihn das recht schnell wie­der fres­sen. Wir hat­ten schon 1100g Gewicht erreicht, nun ist es wie­der bei ca. 1035 g sta­bil. Er ist immer aktiv und rennt rum und lässt sich Lecker­chen geben. Am liebs­ten wür­de er sich wahr­schein­lich in mei­ner Hand­ta­sche mit­neh­men las­sen. Aber auch nur, wenn ich Gre­ta auch mit­neh­me. Ihr geht es mit ihrem Milz­tu­mor lei­der lang­sam
schlech­ter. Fred­dy passt gut auf sie auf. Die bei­den sind ein­fach so her­zig miteinander.

Update 15.03.2025:
Fred­dy hat heu­te 1124g auf die Waa­ge gebracht. 🙂

Update 31.03.2025:
Fred­dys Gesell­schafts­da­me Gre­ta ist über die Regen­bo­gen­brü­cke gegan­gen, der Milz­tu­mor hat gewon­nen. Fred­dy saß bis zuletzt an ihrer Sei­te und hat das Köpf­chen an den Kuschel­sack gelegt in dem Gre­ta lag.
Damit Fred­dy nicht zu lan­ge allein ist, durf­te er noch am sel­ben Abend zur ande­ren Mädels­grup­pe auf der Pfle­ge­stel­le zie­hen. Dort hat er sei­ne natür­li­che Auto­ri­tät gezeigt und ziem­lich schnell war die neue Rang­fol­ge klar. Das Gehe­ge hat eine Ram­pe und nach einer Woche hat Fred­dy ver­stan­den, wie die­se zu benut­zen ist. Jeder Eta­gen­wech­sel wird laut­stark ange­kün­digt und allen kund­ge­tan, dass Fred­dy sich nun auf den Weg nach unten oder oben macht. Jetzt genießt Fred­dy sei­ne Zeit als Hahn im Korb unter drei wei­te­ren Meer­schwein­chen- Damen. Sein defek­ter Backen­zahn hat sich auch beru­higt und wir ver­su­chen den Rhyth­mus zum Schlei­fen beim Tier­arzt zu ver­län­gern. Aller­dings hat er immer mal wie­der zu viel Luft um Bauch und es ist unklar, war­um dies so ist. Sein Bauch wird beob­ach­tet und er bekommt bei Bedarf Medi­ka­men­te dagegen.

Update 19.04.2025:
Lei­der hat Fred­dy erneut eine sei­ner Damen ver­lo­ren – Cloe hat­te schon lan­ge Herz­pro­ble­me und sich tap­fer gehal­ten. Nun waren die Medi­ka­men­te aus­do­siert und wahr­schein­lich kam eine Erkäl­tung dazu. Am Oster- Wochen­en­de hat sie ihre Köf­fer­chen gepackt und den erlö­sen­den Weg über die Regen­bo­gen­brü­cke ange­tre­ten. Fred­dy scheint etwas irri­tiert zu sein über die Wech­sel in sei­ner Umge­bung. Er ist etwas ruhi­ger gewor­den und hat sich etwas zurück­ge­zo­gen, aber alles in allem hält er sich pri­ma für die unru­hi­gen Zei­ten. Auch die Luft im Bauch ist weni­ger gewor­den und bedarf kaum noch Medikamente.

Update 23.05.2025:
Fred­dy ist wei­ter­hin ein Optmist und Gute-Lau­ne Schwein­chen, aber sein gesund­heit­li­cher Zustand hat sich arg ver­schlech­tert. Lei­der hat er wei­ter­hin abge­nom­men und es war zuzu­ord­nen, ob es an den Zäh­nen oder der Arthro­se liegt. Er hat auch immer schlech­ter gefres­sen. Diens­tag waren wir des­halb zur Zahn­dia­gnos­tik in der Tier­kli­nik, die im Rönt­gen­bild lei­der eine ver­hee­ren­de Ver­schlech­te­rung des Kiefers/ der Zäh­ne gezeigt hat. Der unte­re ver­blie­be­ne Zahn ist recht locker und beginnt zu eitern. Auch im hin­te­ren Backen­zahn­be­reich hat sich die Situa­ti­on ver­schlech­tert. Eigent­lich dach­ten wir, dass Fred­dy wie­der auf einem guten Weg war. Es gab nun meh­re­re Mög­lich­kei­ten ihn zu behan­deln und wir haben uns für eine „OP-light“ ent­schie­den. Die ent­spre­chen­den Zäh­ne wur­den gekürzt, um sie aus der Belas­tung zu neh­men und er bekommt nun erhöh­te Schmerz­mit­tel, ein Medi­ka­ment gegen Ner­ven­schä­den, das den Mega­zahn „beru­hi­gen“ soll und ein Anti­bio­ti­kum gegen die Ent­zün­dung unten. Das sind alles pal­lia­ti­ve Maß­nah­men und wir hof­fen, dass alles anschlägt und er noch eine gute Zeit hat. Noch frisst er sehr zag­haft und wird zuge­füt­tert, was aber auch an der inten­si­ven Behand­lung von Diens­tag und der Hit­ze lie­gen kann. Wir beob­ach­ten ihn und hof­fen, dass die Start­hil­fe ankommt.

Update 01.08.2025:
Die Start­hil­fe hat ange­schla­gen und Fred­dy ist recht sta­bil. Aller­dings hat sich sein unte­rer, ver­blie­be­ner Zahn gelo­ckert hat und beim Ver­such ihn zu kür­zen raus­ge­fal­len ist. Dies geschah in Nar­ko­se und lei­der zeig­te, sich eine inten­si­ve Ver­ei­te­rung. Mit Anti­bio­ti­kum und Mäul­chen reinigen/spülen haben wir das aber wie­der in den Griff bekom­men. Auch das Fres­sen ging nach ein paar Tagen wie­der in gewohn­ter Wei­se. Wegen der feh­len­den Zäh­ne unten ist nun eine Kon­trol­le und leich­tes Kür­zen der obe­ren Zäh­ne alle 2 Wochen in der Tier­kli­nik not­wen­dig.
Anfang der Woche ist ein dau­men­di­cker Knub­bel am lin­ken Hin­ter­pfo­ten auf­ge­taucht, der heu­te in der Tier­kli­nik gleich ange­schaut wur­de. Lei­der ist die Wahr­schein­lich­keit für einen aggres­si­ven, schnell wach­sen­den Bin­de­ge­webs­tu­mor groß. Wir haben von einer auf­wen­di­gen Dia­gnos­tik abge­se­hen, da die­ser Art Tumor in der Lage bzw. Ver­wach­sung nicht ope­riert wer­den könn­te, son­dern das Bein­chen ampu­tiert wer­den müss­te.
Noch ist er nicht wirk­lich davon ein­ge­schränkt – wir beobachten.

Update 29.09.2025:
Fred­dy geht es sei­nen Bau­stel­len ent­spre­chend super! Alle 2 – 3 Wochen sind wir zur Zahn­kor­rek­tur und Kon­trol­le in der Tier­kli­nik und bis jetzt sind die Tier­ärz­tin­nen sehr zufrie­den. Sein Tumor wächst lang­sam vor sich hin, behin­dert ihn aber nicht. Wir beob­ach­ten also wei­ter.
Er hat wie­der ein biss­chen an Gewicht zuge­legt – die Medi­ka­men­te sind recht gut ein­ge­stellt. Fred­dy war sogar der ers­te Pati­ent auf der neu­en Sta­ti­on für klei­ne Heimtiere.

Immer wie­der zeigt er sei­ne sozia­le Sei­te: Lore­lei, eine sei­ner Gesell­schafts­da­men, lei­det unter einer chro­ni­schen Bla­sen­ent­zün­dung und er sitzt manch­mal bei ihr und küm­mert sich. Er ist wei­ter­hin ein Sonnenschein.

Update 26.11.2026:
Fred­dy hat wei­ter zuge­nom­men- er wiegt nun > 1100g. Damit hat­te er uns kurz­zei­tig ein wenig scho­ckiert. Er hat­te näm­lich sehr plötz­lich „Kno­ten“ unter den Ärm­chen und Bein­chen auf­ge­baut und es lag die Befürch­tung nahe, dass es ver­grö­ßer­te Lymph­kno­ten oder Meta­sta­sen sein könn­ten. Der Tier­arzt hat alles ange­schaut und ledig­lich Fett­kno­ten dia­gnos­ti­ziert. Lei­der wächst die Umfangs­ver­meh­rung an sei­nem Knie auch – lang­sam, aber ste­tig. Noch stört es schein­bar wenig.
Sein lin­kes Auge tränt immer wie­der und daher wur­de es vom Augen­spe­zia­lis­ten ange­schaut: er hat eine alte Ver­let­zung, so dass er 1 – 2x täg­lich Augen­trop­fen zur Pfle­ge bekommt.

Update 23.12.2026:
Heu­te waren wir zum Stan­dard­ter­min zusam­men in der Tier­kli­nik, um die Zäh­ne für die Fei­er­ta­ge fit zu machen. Ins­ge­samt geht es Fred­dy gut – die Zäh­ne sind mit regel­mä­ßi­ger Kor­rek­tur vor­ne unter Kon­trol­le. Lei­der wächst sein Tumor ste­tig wei­ter. Ins­ge­samt kommt er gut damit klar, nur das Sau­ber­ma­chen von Popo und Schnie­pi fällt ihm zuneh­mend schwer. Das über­neh­men wir dann ent­spre­chend mit Waschen und Pfle­gen. Fred­dy wünscht fro­he Weihnachten!

Update 09.01.2026:
Fred­dy hat von sei­nen Paten ein Weih­nachts­pa­ket über unse­re Ama­zon- Wunsch­lis­te bekom­men. Vie­len Dank dafür! Die Heu­trom­mel fin­det er noch selt­sam, aber das Cri­ti­cal Care hilft sehr, dar­in schme­cken Medi­ka­men­te gleich viel bes­ser.
Heu­te war Fred­dy wie­der in der Tier­kli­nik- die hin­te­ren Zäh­ne haben wir gut im Griff. Vor­ne wach­sen sie aber recht schnell und wur­den wie­der gekürzt. Den 14 Tages- Rhyth­mus soll­ten wir bei­be­hal­ten. Die Augen­trop­fen nimmt er nur wider­wil­lig; manch­mal sehr wider­wil­lig an, aber sie helfen.

Update 15.02.2026:
Letz­te Woche gab es Hasel­nuss- Zwei­ge, da hat sich Fred­dy ganz ordent­lich gestreckt, um alle Blät­ter zu bekom­men und an den Zwei­gen zu knab­bern. Auch die Heu­rol­le wird lang­sam weg­ge­knab­bert. Lei­der müs­sen wir den Rest der Rol­le weg­wer­fen, weil am Frei­tag beim Zäh­ne­kür­zen bei Fred­dy Pelz­mil­ben gefun­den wur­den. Durch sei­ne Bau­stel­len und die Dau­er- Behand­lung mit Anti­bio­ti­kum ist sein Immun­sys­tem wohl geschwächt, so dass die Pelz­mil­ben eine Chan­ce bekom­men haben aus­zu­bre­chen.
Wir behan­deln also die gan­ze Grup­pe mit Kie­sel­gur, um die che­mi­sche Keu­le zu erspa­ren. Zäh­ne und Tumor am Knie sind im Rah­men. Fred­dy genießt die Pfle­ge durch eine sei­ner Gesell­schafts­da­men, die ihm ab und an die Äug­lein abschleckt.

Update 29.03.2026:
Die Pelz­mil­ben sind mit dem Kie­sel­gur weni­ger gewor­den, aber wir wer­den sie nicht los. Das geht nur, wenn alles tro­cken bleibt, aber da Fred­dy häu­fi­ger geba­det muss, klappt es nicht. Also haben wir nun doch zum Spray gegrif­fen.
Fred­dy geht es sonst gut. Der Tumor am Bein­chen wächst wei­ter, aber es scheint wei­ter­hin nicht zu stö­ren.
Mitt­ler­wei­le geht es Lore­lei sehr schlecht – sie hat­te einen mas­si­ven Arthro­se- Schub und kann sich nur noch schlecht bewe­gen. Fred­dy küm­mert sich rüh­rend und genießt er eben­falls die Vit­amin D Lampe.

Update 29.04.2026:
Lei­der ist Lore­lei mitt­ler­wei­le ihren Weg über die Regen­bo­gen­brü­cke ange­tre­ten. Obwohl Fred­dy sie sonst immer gesucht hat, schien er „ver­stan­den“ zu haben, dass sie die­ses Mal nicht wie­der zurück­kommt.
Von sei­nen Paten hat er ein care Paket bekom­men, dass bei Fred­dy gut ankommt. Gera­de den Brei nut­zen wir mehr­mals täg­lich. Irgend­wie haben sei­ne Schnei­den­zäh­ne einen Schub gemacht und er konn­te schon vor dem Ter­min in der Tier­kli­nik nicht mehr wirk­lich gut fres­sen. Also gab es viel Brei und alles in „Stif­te“ geschnit­ten und dann seit­lich an den Schnei­de­zäh­nen vor­bei direkt an die Backen­zäh­ne gege­ben. Aber das funk­tio­niert pri­ma – Fred­dy macht immer mit und ist sonst ein­fach er selbst. Nur ein biss­chen ruhi­ger. Das Kür­zen der Zäh­ne in der Tier­kli­nik hat super geklappt. Tumor wächst wei­ter und bleibt in Beob­ach­tung.
Sein Auge macht lei­der auch wie­der „Mucken“ – in der Tier­kli­nik wur­de letz­tens nichts gefun­den und die 3x Augen­trop­fen am Tag brin­gen nur wenig Erfolg. Des­we­gen gab es heu­te anti­bio­ti­sche Augentropfen.

Man­che haben "Früh­stück mit Tif­fa­ny" wir haben Früh­stück mit Freddy

Update 03.05.2026:
Lei­der kann Fred­dy wei­ter­hin schlecht fres­sen. Meist liegt es an den zu lan­gen Schnei­de­zäh­nen und er kann direkt nach dem Kür­zen wie­der ordent­lich selbst­stän­dig fres­sen. In sel­te­nen Fäl­len muss­te er sich 1 – 3 Tage neu „jus­tie­ren“ und dann ging es wie­der. Wir sind immer noch dabei ihn mit Stif­ten manu­ell zu füt­tern – Brei, Heu, Salat geht ohne Pro­ble­me.
Er ist auch etwas ruhi­ger gewor­den, aber ins­ge­samt noch gut drauf. Wir hat­ten die Schmerz­me­di­ka­men­te schon vor einer Wei­le erhöht- damit ist er gut klargekommen.

Update 12.05.2026:
Fred­dy war Don­ners­tag wie­der in der Tier­kli­nik – ihm geht es soweit gut – sei­ne Zäh­ne sind im Griff, aber der Tumor wächst lei­der immer wei­ter und wird lang­sam beschwer­lich. Wir beob­ach­ten ste­tig, weil kei­ner möch­te dass er auf­geht. Des­we­gen ver­su­chen wir den Punkt zu fin­den, an dem es Sinn macht ihn vor­her gehen zu las­sen, um ihm das zu erspa­ren. In zwei Wochen haben wir den nächs­ten Ter­min in der Tier­kli­nik; eigent­lich für die Zäh­ne, aber auch um zu ent­schei­den, ob/ wann er über die Regen­bo­gen­brü­cke gehen darf.

Update 05.06.2026:
Heu­te mor­gen haben wir Fred­dy über die Regen­bo­gen­brü­cke geschickt. Der Tumor hat­te noch­mal einen Schub gemacht, er konn­te wei­ter­hin nur schlecht selbst­stän­dig fres­sen und mas­si­ver Bla­sen­gries hat ihm auch zu schaf­fen gemacht. Glom­ma hat­te schon die letz­ten Tage viel Zeit bei ihm ver­bracht und durf­te bei ihm sein.
Ich ver­mis­se jetzt schon sei­ne fröh­li­che und opti­mis­ti­sche Natur, das immer­wäh­ren­de plap­pern und Mädels anbromm­seln, das unent­weg­te Bet­teln nach Erb­sen­flo­cken und die uner­schro­cke­ne Art. Er wird uns so sehr feh­len – er war ein Her­zen­schwein­chen, Spatz­bär, mein Gros­ser, Herz­kä­fer, Lieb­lings­fred­dy, der Dicke und wird unver­ges­sen sein.

Vie­len Dank an Fami­lie Bau­manns für die Über­nah­me der Gnadenbrotpatenschaft!