Beis­ser, *03.03.2013 – 02.03.2016

BeissernachOP001Beis­ser stamm­te aus einer Über­nah­me aus Nürn­berg. Wir haben ihn zusam­men mit 20 ande­ren Meer­schwein­chen und 2 Kanin­chen über­nom­men. Lei­der kam für ihn die Hil­fe zu spät.

Die Vor­be­sit­ze­rin hat­te uns per Mail um Hil­fe gebe­ten. Es hat­ten sich über die Jah­re nun mitt­ler­wei­le 6 Meer­schwein­chen Grup­pen gebil­det. Lil­ly, sozu­sa­gen die Ur-Mama hat zwei mal Nach­wuchs bekom­men, Resul­tat waren dann u.a. 6 Buben. Die­se wur­den kas­triert und kamen aber nicht in der Grup­pe zurecht. Daher wur­den kur­zer­hand die Buben ein­zeln gesetzt und jeder bekam ein paar Mädels. Dazu wohl auch auf­ge­nom­me­ne Not­fell­chen. Ergeb­nis war dann, das in der Woh­nung 6 Grup­pen ver­teilt wohn­ten. Davon eine 5er Grup­pe, eine 4er Grup­pe und der Rest als jewei­li­ges Trio.

Dazu kamen natür­lich über die Zeit auch Platz- sowie Ver­sor­gungs­pro­ble­me, die Kin­der ver­lo­ren das Inter­es­se und die Finan­zi­el­len Mit­tel mach­ten die adäqua­te Tier­hal­tung auch nicht ein­fa­cher. Somit wur­de nun ein Weg gesucht, wie die Tie­re gut ver­sorgt unter­ge­bracht wer­den können.

Eine Freun­din von uns, mach­te dann vor Ort eine Platz­kon­trol­le. Sie nahm dann gleich Beis­ser und sei­ne bei­den Damen mit, da der gleich noch Not­ope­riert wer­den muss­te. Beis­ser hat­te einen Tisch­ten­nis­ball­gro­ßen Abszeß der sofort ver­sorgt wur­de. Die OP gestal­te­te sich als sehr schwie­rig, da die Kie­fer­mus­ku­la­tur schon mit ange­grif­fen war. Doch Beis­ser schien ein Kämp­fer zu sein. Kaum wie­der in der Grup­pe fing er gleich das Fres­sen an und wir freu­ten uns alle sehr.

Doch am 02.03.2016 auf Nacht hat­te sich Beis­ser ver­schlech­tert, er saß nur in der Ecke und sah komisch schmerz­ver­zerrt aus. Also brach­te Sabi­ne ihn gleich in die Tier­klink die
haben ihn erneut geröngt und fest­ge­stellt das der Kie­fer durch­ge­bro­chen war und der Blind­darm total auf­ge­gast war, die Ver­daung war total zum erlie­gen gekom­men und er hat­te schon Unter­tem­pe­ra­tur. Obwohl er zuvor noch guter Din­ge war. Also blieb nur noch der Weg ihn in den Ster­nen­him­mel zu begleiten.
Er war ein sehr auf­ge­weck­tes Kerl­chen und sei­ne bei­den Damen ver­mis­sen ihn schon sehr.

Lie­be Sabi­ne, wir Dan­ken dir von gan­zen Her­zen das Du uns so enga­giert unter­stützt hast. Sofort gehan­delt hast und den Klei­nen somit eine Chan­ce gege­ben hast. Lei­der war der Abszeß wohl schon zu lan­ge aktiv und du muss­test ihn auf sei­ner letz­ten Rei­se unter­stüt­zen. Wir sind alle sehr bestürzt über den schnel­len Krankheitsverlauf.