Fin­ni, *März 2013

Fin­ni – Tumorschweinchen

Pfle­ge­stel­le: Silke

Patin: Marie

Fin­ni wur­de im Alter von ca 3 Wochen im Wald aus­ge­setzt. Sie hat­te Glück im Unglück und wur­de von einer Fami­lie gefun­den, die sie auf­nahm und ihr ein lie­be­vol­les zuhau­se schenk­te. Jetzt war Fin­nis Part­ner­tier gestor­ben und die Hal­tung soll­te been­det wer­den. Schwe­ren Her­zens wur­de sie bei uns abgegeben.

Obwohl eine statt­li­che Omi und mitt­ler­wei­le blind, wirk­te Fin­ni gesund und fit. Beim Tier­arzt-Check kam lei­der die Schock­dia­gno­se, Fin­ni hat einen Gebär­mut­ter­tu­mor und wahr­schein­lich auch einen Bla­sen­tu­mor. Sie wird jetzt pal­lia­tiv behan­delt und hat hof­fent­lich noch eine schö­ne Zeit. 

Update 26.06.2020: Nach­dem Fin­ni ihre Para­si­ten­be­hand­lung abge­schlos­sen hat­te, durf­te sie zu Paul und Tira­mi­su zie­hen. Über­ra­schen­der­wei­se war Paul am Anfang über­haupt nicht begeis­tert von der neu­en Mit­be­woh­ne­rin. Er wur­de ab und zu von ihr ange­stubst, weil sie ihn nicht gese­hen hat und das hat ihn so ver­un­si­chert, dass er immer geklap­pert hat, sobald sie nur in sei­ne Nähe kam. Gekab­belt wur­de auch ein biss­chen, aber nach ein paar Tagen haben sie sich end­lich zusam­men gerauft. Mitt­ler­wei­le ist Paul auch ein biss­chen ver­liebt in Finni.

Update 06.03.2021: Fin­ni hat in Paul die gro­ße Lie­be gefun­den. Hin­ge­bungs­voll schleckt sie ihm das Gesicht ab und sucht sei­ne Nähe. Ihre acht Jah­re merkt man ihr jetzt deut­lich an, sie schläft sehr viel und braucht immer eine Extra­ein­la­dung, wenn es Fut­ter gibt. Ihre Wege wer­den auch deut­lich kür­zer – vom Kuschel­sack zum Fut­ter und wie­der zurück- aber das reicht ja auch eigentlich.