ShyFuchsi1801311Shy wurde im Mai 2017 aufgrund Beendigung der Haltung bei uns abgegeben. Sie hat leider, obwohl sie noch so jung ist, schon einiges mitgemacht. Ihr Lebneslauf ist demnach etwas länger: 

Nach der Erstaufnahme wurde neben einem Milbenbefall leider auch eine harte, nicht unerhebliche Umfangsvermehrung im linken unteren Bauchraum diagnostiziert. Anhand des Ultraschalls konnten Ovarialzysten ausgeschlossen werden, auch die Gebärmutter und alle weiteren Organe sahen einwandfrei aus.  Dieses „Etwas“ war   2 cm dick und 5 cm  lang mit diffuser Strukturierung. Um zu wissen, um was es sich hier handelt, wurde Shy in Narkose gelegt und eine Gewebeprobe an den Pathologen geschickt.

Update 02.06.2017:
Bei dem entnommenen und durch den Tierpathologen untersuchten Weichteilknoten handelt es sich um eine sogenannte Fibrose. Das heißt, eine Vermehrung des Bindegewebes dessen Hauptbestandteil Kollagenfasern sind welche wiederum zur Verhärung des Gewebes führen. Es konnte kein malignes Geschehen nachgewiesen, somit ein bösartiger Tumor ausgeschlossen werden. Allerdings wurde bisher noch nie eine Fibrose im sog. retroperitonealen Bereich beim Meerschweinchen diagnostiziert. Unsere sehr erfahrene Tierärztin zog auch weitere Heimtierspezialisten,  u.a. Dr. Jutta Hein, zu Rate aber alle bestätigten, dass es hierüber bisher keine Aufzeichnungen gibt. Shy ist also ein Sonderfall. Es kann nicht gesagt werden, ob sich das Gewebe weiter zubildet oder bestehend groß bleibt.

Überglücklich waren wir, als sich kurz nach dem Ziehen der Fäden eines unserer Fördermitglieder bereit erklärte, Shy zu adoptieren. Leider hat es aber nicht lange funktioniert;  Shy wollte sich einfach nicht in die Gruppe integrieren. Also kam sie ein paar Wochen später  wieder zu uns zurück

Uns fiel eine weitere Problematik auf. Shy hatte Haarausfall an den Flanken, war extrem unruhig und vertrug sich mit nichts und niemandem. All das war hormonell bedingt. Shy konnte also garnichts für ihr Verhalten. Verschiedene Untersuchungen und Behandlungen schlugen nicht wie erhoft an. Wir kamen zu dem Entschluss dass nur eine Kastration Shy noch helfen könnte, aber auch das schlug fehl, da die Gebährmutter mit den anderen Organen stark verwachsen war und nicht entfernt werden konnte.

Nach konsultieren mehrerer Experten haben wir nun jedoch eine gute Lösung für Shy gefunden. Sie hat einen Hormon-Chip implantiert bekommen, welcher ihr sehr geholfen hat. Sie verhält sich nun viel ruhiger und wir konnten sie mit Fuchsi vergesellschaften.

Der Chip muss eventuell in ca 2-3 Jahren erneuert werden, die Kosten für den Chip betragen einmalig etwa 40 €. Die Umfangsvermehrung sollte beim jährlichen routinemäßigen Gesundheitscheck kontrolliert werden ( die letzte Untersuchung im Okbtober ergab eine deutliche Verkleinerung!)  Ansonsten benötigt Shy keine weiteren Medikamente oder spezielle Behandlungen.

Update 29.01.2018:
Shy sitzt bei uns auf der Pflegestelle nun mit Fuchsi zusammen und da haben sich zwei gesucht und gefunden.Shy und Fuchsi verstehen sich super und passen sehr gut zu einander. Da wir sehr froh sind,  dass Shy nun endlich jemanden gefunden hat den sie mag, vermitteln wir die beiden nur noch als Pärchen!

Optimal wäre ein Platz mit viel Liebe, Geduld und Verständnis für die noch etwas unsicheren Tiere. Sollten Kinder im Haus wohnen, sollte der Umgang mit Tieren im Allgemeinen unbeding bereits bekannt sein.

Wenn Sie also noch keine Meerschweinchen haben und ein nettes Pärchen suchen, das sind diese Beiden genau das richtige für sie!

Bei Fragen scheuen Sie sich nicht und melden sich gerne bei der Pflegestelle!

Hier finden Sie unsere Vermittlungskriterien.

Pflegestelle: München-Pasing

Kontakt: Sarah Bertenbreiter - sarah.bertenbreiter@heuwusler-muenchen.de - Tel. 089 51 70 18 00

 

Shy1705101
Shy1705102
Shy1705103
Shy1705104
Shy1705105
Shy1705106
Shy1801311
Shy1801312
Shy1801313
Shy1801314
ShyFuchsi1801311
ShyFuchsi1801312
ShyFuchsi1801313
01/13 
start stop bwd fwd

 

Bitte beachten Sie:

1.

  

Lesen Sie bitte vorab unsere Vermittlungskriterien. Sollte ihr Meerschweinchen-Gehege nicht den Vermittlungskriterien entsprechen, beraten wir gerne!

2.

 

Wir benötigen eine aussagekräftige Bewerbung mit Bildern und Maßangaben vom Meerschweinchen-Gehege.

3.

 

Jedes unserer Tiere wird mit einem Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr vermittelt.

4.

 

Dem Schutzvertrag liegt ein Gesundheits-Check-Dokument sowie ein Kotproben-Nachweis (Test auf Darmparasiten) bei.

5.

 

Die Schutzgebühr beträgt für Meerschweinchen Kastraten 40,- € und für Meerschweinchen Weibchen 30,-€.

Joomla Template - by Joomlage.com